”Eine Übung, bei der die Aufmerksamkeit für eine bestimmte Zeit an eine konkrete Sache, an ein Objekt oder eine Idee hingegeben wird, ist eine Seelen- oder Bewusstseinsübung. Durch die Hingabe tritt Ruhe und Innerlichkeit ein. Das Denken wird von dem Wunsch- und Willensleben getrennt. Diese feine Trennung führt zu neuen Erkenntnissen und Eindrücken. Die Seele offenbart sich als ein Lichtwesen.“
aus »Harmonie im Atmen«
Mit dem Begriff der Seelenübungen umschreibt Heinz Grill eine breite Palette an Übungen, die der Aktivierung und Harmonisierung der drei Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens dienen sollen. Dies umfasst im einfachsten Sinne eine Rückbetrachtung des Tages, in der die eigene Individualität im Rückblick objektiver und klarer in ihrer Beziehung zur Außenwelt und zu den Mitmenschen erfasst werden kann. Aber auch Betrachtungsübungen zur Pflanzenwelt, zur Witterung und anderen Naturphänomenen schulen die Fähigkeit zu objektiver Wahrnehmung, die wiederum die Grundlage bildet für die Erweiterung unseres Wahrnehmungsvermögens ins ”Übersinnliche“.
Die bei den Seelenübungen entwickelte Fähigkeit der freien, objektiven Wahrnehmungsschulung und Gedankenbildung, sowie der nachfolgenden Konzentrationsentwicklung ist grundlegend für das glückliche und erfolgreiche Beschreiten eines esoterischen Schulungsweges.
Grundlagen zur den Seelenübungen finden sich vor allem in:
- "Yoga und Christentum -Grundlagen zu einer christlich-geistigen Meditations- und Übungsweise" 1998, Lammers-Koll-Verlag
- "Übungen zur Erkenntnisbildung der höheren Welten"
2001, Lammers-Koll-Verlag - Meditations- und Übungsweise" 1998, Lammers-Koll-Verlag
"Die Meditation- Ein überirdischer Funke des Denkens"
"2007 Lammers-Koll-Verlag