Die Meditation

Der Begriff der Meditation wird heute in vielerlei Varianten gebraucht. Meist wird darunter, in Anlehnung an fernöstliche Quellen ein mentales zur Ruhe kommen und inneres Leer-Werden verstanden. Heinz Grill beschreibt die Meditation weniger als einen Weg der kontemplativen Suche im eigenen Inneren, sondern vielmehr als eine jenseits dem gewöhnlichen Bewusstsein liegende geistige Sphäre. Meditation hat damit weniger den Charakter einer Übungspraxis mit deren Hilfe der geistig Suchende in ein "geistigeres" oder höheres Bewusstsein eindringen möchte. Vielmehr bemerkt der Schüler die Kraft der Gedanken und damit die Möglichkeit, durch ein zur Konzentration gesteigertes Denken einen Beitrag für die Weltenschöpfung zu leisten. So regt Heinz Grill dazu an, inspirierte Gedanken so lange in einer gesteigerten Konzentration im eigenen Inneren zu bewahren, bis diese vom Kosmos aufgenommen, und so zu einer Gabe für das Leben werden können. Inspirierte Inhalte, von Menschen intensiv gedacht, schreiben sich, wie esoterisch forschende Menschen berichten, in die sogenannte ”Äthersphäre“ des Lebens hinein und strahlen künftig von dort, das ethische, moralische und geistige Leben der Menschheit belebend und erhebend, aus.

Ein beispielhafter, universaler Meditationsgedanke, wie er von Heinz Grill auf einem Seminar gegeben wurde, war:

”Ein integrales, weisheitsvolles
und reines Bewusstsein des Geistes
soll sich im Menschenherzen manifestieren.“

Grundlagen zur spirituellen Meditation finden Sie vor allem in folgender Literatur:

  • "Yoga und Christentum - Grundlagen zu einer christlich-geistigen Meditations- und Übungsweise" 1998 Lammers-Koll-Verlag
  • "Die Meditation - Ein überirdischer Funke des Denkens"
    2007 Lammers-Koll-Verlag
Heinz Grill

”Für unsere Zeit ist es viel wichtiger, ein Fühlen zur Meditation zu gewinnen als in eine Meditation zu gelangen.“

aus »Yoga und Christentum«